Dirigent
- Salonen Fellow im Negaunee Conducting Program an der Colburn School
- Assistenzdirigent des San Francisco Symphony
- Assistiert Esa-Pekka Salonen international
Eine allumfassende Reihe von Episoden mit markanten Instrumentalfarben.
Der Dirigent, Pianist und Komponist Mert Yalniz verbindet technische Brillanz mit künstlerischer Tiefe und einer interdisziplinären Neugier.
In Deutschland geboren und türkischer Herkunft, studiert Yalniz derzeit als Salonen Fellow im Negaunee Conducting Program der Colburn School in Los Angeles; als Pianist ist er Schüler von Igor Levit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Bereits in jungen Jahren wurde er in das renommierte IFF-Programm der Hochschule zur Förderung musikalisch hochbegabter Kinder aufgenommen.
An der Colburn School arbeitet Yalniz eng mit Esa-Pekka Salonen zusammen und war in dieser Funktion als Assistent und Cover-Dirigent für das San Francisco Symphony, das Los Angeles Philharmonic und das Orchestre de Paris tätig. Darüber hinaus dirigierte er Musikerinnen und Musiker des San Francisco Symphony in Konzerten der Reihe SoundBox, leitete mehrere Programme des Colburn Orchestra und trat mit verschiedenen Orchestern in Deutschland auf. Neben seinem Studium bei Esa-Pekka Salonen erhielt er künstlerische Impulse von Jorma Panula, Jukka-Pekka Saraste und Joana Mallwitz.
Als Pianist konzertierte Yalniz beim Lucerne Piano Festival, beim Heidelberger Frühling sowie mit mehreren deutschen Orchestern. Sein Konzertrepertoire umfasst Bach, Mozart, Grieg und Gershwin; als Rezitalist widmet er sich einem breiten Spektrum, das auch eigene Kompositionen einschließt. Ein besonderes Interesse gilt der Musik Frederic Rzewskis, dessen The People United Will Never Be Defeated! in den vergangenen Jahren wiederholt auf seinen Rezitalprogrammen stand.
Im Januar 2026 dirigierte Yalniz mit dem Colburn Orchestra die Uraufführung von Limit, seiner ersten Komposition für Orchester. Die San Francisco Classical Voice beschrieb das Werk als „eine alles umfassende Folge von Episoden mit markanten Instrumentalfarben“. In der Saison 2025/26 debütierte er zudem beim Orchestre de Paris mit einem Schulkonzert sowie beim Philharmonia Orchestra – dort mit einem Schulkonzert und einem zeitgenössischen Programm im Rahmen der Composers’ Academy.
Yalniz ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, darunter der NDR Kultur Förderpreis, der Eduard-Söring-Preis sowie der Jury- und der Publikumspreis der Pianale International Academy & Competition.
Eine allumfassende Reihe von Episoden mit markanten Instrumentalfarben.